www.MoSiSt.com

Sie befinden sich hier: Startseite > Projekt > Mustersysteme
Date

MoSiSt.com
Home
SiteBio
Projekt
Anlagen
Download
Links
Gästebuch
Kontakt
Gästebuch
Kontakt
Impressum
 

Erstellen der Mustersysteme

Microsoft Windows XP pro Clients

Zum Aufbau der Musterumgebung werden 1-n Clientrechner eingerichtet. Die Installation des Betriebssystems Microsoft Windows XP pro erfolgt auf diesen Rechnern als Standardinstallation.

Die Festplatte wird während der Installation mit lediglich einer Partition über etwa 4 GB versehen. Dies ist zur Installation der Muster-Clients mehr als ausreichend, da deren Hauptaufgabe der Beitritt zur jeweiligen Domäne ist. Die während der Installation erforderliche Formatierung der Partition erfolgt in NTFS. Die Ländereinstellungen ("Deutschland"/"deutsch") werden wie voreingestellt übernommen. Im Feld Name ist die Eingabe eines "*" ausreichend. Das Feld Firma bleibt leer. Die Computernamen der Test-Clients entsprechen den späteren Namen der Clients im Netzwerk, nämlich "clientn", wobei n in zweistelliger Form gehalten wird. Im Falle des ersten Musterrechners ist der Computername also beispielsweise "client01".

Als Kennwort für den lokalen Administrator der Muster-Clients wurde "admin" gewählt. Die Anlage weiterer lokaler Benutzer ist nicht vorgesehen, da die Client-Rechner als Domänenmitglieder fungieren sollen. Der lokale Administrator ist z. Zt. der einzige Benutzer, der sich an den Muster-Clients anmelden wird, und dies nur um der Domäne beizutreten.

Im weiteren Verlauf der Installation wird noch die Einstellung der Uhrzeit auf "GMT +1h, MEZ" vorgenommen.

Danach folgt die Einrichtung der Netzwerkkarte. In den Netzwerkeinstellungen wird, unter den Eigenschaften von TCP/IP die jeweilige IP-Adresse des Client-Rechners eingegeben. Die IP Adresse liegt im privaten Netzbereich des Klasse C Netzes und ist für die jeweiligen Rechner an den Computernamen angelehnt. Der Rechner "clientn" erhält die IP-Adresse "192.168.100.1n". Die IP-Adresse für Rechner "client01" lautet dann also "192.168.100.101". Die Einstellungen zur Netzwerkidentifikation müssen während der Installation nicht angepasst werden. Die hier unter "Arbeitsgruppe oder Computerdomäne" vorgegebenen Einstellungen "keine Domäne" und Arbeitsgruppenname "Workgroup" werden belassen.

Mustersystem SuSE Linux 8.1 Server

Musterplattform - Hardware

CPU: P III-750 MHz
Mainboard: Micro-Star BX Master
Chipsatz: Intel 4408 BX
RAM: 512 MB SDRAM
SCSI-Adapter: Adaptec 2940UW
DAT-Streamer: HP SureStore
Festplatte: IBM 15,2 GB










Installation und Konfiguration des Linux- und Samba-Servers

Bei der Installation des Linux Servers wird die Distribution SuSE Linux 8.1 verwendet. Die Installation verlief nach eingehendem Studium des Handbuches und Informationen aus dem Internet weitgehend problemlos.

siehe Anlage Linux Server

Disk-Quota: Kontingentierung der User Ordner

Bei der Kontingentierung der Benutzerordner müssen die Eigenheiten der unter Linux möglichen Dateisysteme berücksichtigt werden. Die Kontingentierung funktioniert im fertigen System einwandfrei.

siehe Anlage Diskquota Linux

Datensicherung auf dem Server

Die Datensicherung erfolgt unter Linux über die Konsole mit Hilfe des Befehls "tar". Das Bandlaufwerk selbst kann mit dem Befehl "mt" gesteuert werden.

siehe Anlage DAT Sicherung Linux

Integration der Clients in die Domäne

Die Clients werden in das Netzwerk/Domäne integriert. Da ein Microsoft Windows XP pro Client normalerweise auch eine Windows-Domäne erwartet sind einige Anpassungen in der Konfiguration notwendig. Nach den Einstellungen verläuft die Integration der Clients problemlos.

siehe Anlage Integration Linux

Produktivdatenbestand vom Novell-Server auf den neuen Fileserver übertragen

Die Bereitstellung der zu übernehmenden Produktivdaten obliegt dem bisherigen Systembetreuer. Die Daten werden in Zusammenarbeit mit diesem mittels Netzwerk auf den neuen Server übertragen, sobald die Benutzer endgültig eingerichtet sind. Eine Übernahme von Produktivdaten von einem Altsystem wurde symbolisch an einem NT 4 Server durchgespielt (einfaches Kopieren von Daten über das Netzwerk).

Fazit

Die folgenden Anforderungen werden mit dem Linux-Mustersystem erfüllt:
    Es können sich nur noch registrierte Benutzer sowohl am lokalen Client (ohne Zugriff auf jegliche Netzressourcen), als auch am Server (mit Netzzugriff) anmelden
    Bei der Anmeldung am Server erhält jeder User Zugriff auf sein persönliches Ver-zeichnis auf dem Server.
    Die Datensicherung des Servers und der persönlichen Ordner läuft wie gefordert.
    Der Internetzugang wird mittels ziehen der Steckerverbindung am WAN-Port des Routers kollektiv getrennt.

Mustersystem Windows 2000 Server

Musterplattform - Hardware

CPU: P III-750 MHz
Mainboard: Micro-Star BX Master
Chipsatz: Intel 4408 BX
RAM: 512 MB SDRAM
SCSI-Adapter: Adaptec 2940UW
DAT-Streamer: HP SureStore
Festplatte: IBM 15,2 GB










Installation und Konfiguration des Windows 2000-Servers

Der Windows-Server wird in der Standard-Installation eingerichtet. Die voreingestellte Benutzerauswahl Indexdienst und IIS werden übernommen. Während der Installation wird der Systemverwalter "administrator" mit dem Kennwort "sysadmin" angelegt. Als weiterer lokaler Benutzer wird noch der "localadmin" angelegt, der im späteren Betrieb als Sicherungsoperator fungieren und auch die Benutzerkonten verwalten soll.

Nach erfolgter Installation des Betriebsystems und der notwendigen Treiber wird der Server durch die Eingabe des Befehls "dcpromo" zum Domänencontroller hochgestuft und die Active Directory Services installiert. Im Verlauf der Installation wird auf dem Server eine neue Domäne angelegt. Als Domänenname wird hier "Testnet.local" gewählt.

Auch der Windows-Server erhält die IP 192.168.100.100.

In der Musterumgebung werden unter Verwaltung in den Active Directory Benutzer und Computer die gleichen Benutzer wie unter Linux angelegt.

Disk-Quota: Kontingentierung der User Ordner

Die Kontingentierung der User-Ordner erfolgt unter Windows in der Computerverwaltung. Dort werden in den Eigenschaften der einzelnen Laufwerke die Kontingente festgelegt. Auch unter Windows sind bei der Kontingentierung die Eigenheiten der Dateisysteme zu beachten. Auch unter Windows funktioniert die Kontingentierung im fertigen System einwandfrei.

siehe Anlage Diskquota Windows

Datensicherung auf dem Server

Zur Datensicherung auf ein Bandlaufwerk oder ein weiteres Medium, enthält das Betriebssystem Windows 2000 ein komfortables Sicherungsprogramm, mit dessen Hilfe alle wichtigen Funktionen einer Sicherung ausgeführt werden können.

siehe Anlage DAT Sicherung Windows

Integration der Clients in die Domäne

Die Clients werden in die Domäne integriert. Da die Betriebssysteme der Clients und des Servers vom gleichen Hersteller und voll kompatibel sind, verläuft die Integration problemlos.

siehe Integration Windows

Produktivdatenbestand vom Novell-Server auf den neuen Fileserver übertragen

Die Bereitstellung der zu übernehmenden Produktivdaten obliegt dem bisherigen Systembetreuer. Die Daten werden in Zusammenarbeit mit diesem mittels Netzwerk auf den neuen Server übertragen, sobald die Benutzer endgültig eingerichtet sind. Eine Übernahme von Produktivdaten von einem Altsystem wurde symbolisch an einem NT 4 Server durchgespielt (Einfaches kopieren von Daten über das Netzwerk).

Fazit

Die folgenden Anforderungen werden mit dem Windows-Mustersystem erfüllt:
    Es können sich nur noch registrierte Benutzer sowohl am lokalen Client (ohne Zugriff auf jegliche Netzressourcen), als auch am Server (mit Netzzugriff) anmelden
    Bei der Anmeldung am Server erhält jeder User sein persönliches, serverbasiertes Profil sowie seinen persönlichen Ordner vom Server.
    Die Datensicherung des Servers und der persönlichen Ordner läuft wie gefordert.
    Der Internetzugang wird mittels ziehen der Steckerverbindung am WAN-Port des Routers kollektiv getrennt.



vorherige Seite  |   Inhaltsverzeichnis  |   nächste Seite